HF-Test von KFZ-Modulen

electronica, Halle A3, Stand 542

HF-Test Engmatec

Prüfung von Car Connection/Communication Modulen

Auf der diesjährigen Electronica präsentiert ENGMATEC eine RF-Kammer zur abgeschirmten Prüfung von Fahrzeugmodulen.

Ein vernetztes und kommunizierendes Fahrzeug ist die Basis der Zukunft und ermöglicht dem Besitzer den Zugriff auf aktive Verkehrsdaten, Wetterinformationen, Standortinformationen und vieles mehr, zum Beispiel die direkte Ortung und Hilfe für den Pannen- oder Notfall. Weitere Vorteile sind Hotspot-Bereitstellung für Fahrgäste sowie Mobiltelefon­verbindungen zur Telefonie oder dem Entertainment. Grundvoraussetzung für ein harmonierendes Netzwerk und die Erfassung der Informationen sind unterschiedliche Antennenmodule. Diese kommunizieren auf diversen Frequenz­­bereichen, z.B. LTE, GSM, GPS, Wifi oder Bluetooth von 600MHz bis 6GHz. ENGMATEC hat sich auf die Prüfung von RF-Modulen in geeigneten Prüfkammern spezialisiert. In diesen werden reproduzierbare, abgeschirmte und störeinflussfreie Tests gefahren. Als manuelle oder vollautomatisierte Prüfkammer in Inlineprüflinien kommt die Hardware von ENGMATEC zum Einsatz.



Abgeschirmte RF-Prüfkammer

Der „ENGMATEC Testchamber RF“ (ETC-RF) ist eine Entwicklung zur Prüfung von diversen Baugruppen in unterschied­lich­­sten Frequenzbereichen von 600MHz bis 96GHz. Hierzu zählen nicht nur Kommunikationsmodule, sondern beispielsweise auch Produkte aus dem Bereich der Radarsensorik für das autonome Fahren. Hierfür gibt es standardmäßig unterschiedliche Größen und je nach Kundenanforderung individuelle Ausführungen. Der Prüfling kann manuell oder durch ein automatisiertes Handling zugeführt und entnommen werden.

Die auf der Messe ausgestellte Anlage wird durch einen kollaborierenden Roboter be- und entladen. Als Showprüflinge kommen Modelle des VW T1 Busse zum Einsatz, die den Originalprüfling ersetzen und die Car-Communication veranschaulichen sollen.

Nach dem Einlegen des Prüflings wird die Anwesenheit und Lagerichtigkeit über eine Sensorik im Nest festgestellt. Der kollaborierende Roboter schließt die Schublade und die 4-Punkt-Verriegelung erfolgt selbstständig durch die Kammer. Ab jetzt befindet sich der Prüfling innerhalb einer geschirmten Testumgebung und ist vollständig kontaktiert. Somit kann der Testrechner mit dem Prüfling direkt sowie über die in der Kammer verbauten Antennen kommunizieren. Die Testumgebung wird speziell an den Prüfling angepasst und die Absorber für den Frequenzbereich ausgelegt. Innerhalb der ausgestellten Kammer können Baugruppen mit Abmessungen bis zu 225x200x120mm geprüft werden. Nach Abschluss der Prüfsequenz erfolgt ein Handshake mit der Handlingeinheit. Hier öffnet der Cobot die Schublade und entlädt das Produkt in ein Übergabenest.