Die Baugruppe hat im KFZ die Funktion der Fahrdynamikregelung. ICM sammelt alle für die
Fahrdynamik wichtigen Einzelinformationen, verarbeitet sie und kann so entscheiden, welche
Stelleingriffe von welchem Subsystem in der jeweiligen Fahrsituation nötig sind.
In der Prüfstation „Dynamischer Sensortest“ wird der Prüfling einem dynamischen
Sensortest unterzogen.
Dieser umfasst die Funktionsprüfung von 3 Sensoren:
Die Vermessung der Beschleunigung, Verkippung und Neigung in allen drei Raumachsen (x/y/z)
Ablauf
- Zuführung der Prüflinge über codierte Werkstückträger
- Einlegen eines Prüflings in die Kontaktiereinheit mittels Roboter
- Kontaktierung und automatischer Test
- Entnahme des Prüflings durch Roboter
- Gut-Schlecht-Selektion über WT-Transponder

Aufbau der Anlage
- Inlineanlage mit automatischem Prüflingshandling (Roboter), Präzisionsdrehtisch und drei wechselbaren Prüflingsaufnahmen.
- Die Drehbewegung wird mit einer Genauigkeit von ± 0.1°/s konstant gehalten.
- Die Einstellung der Positionen erfolgt mit einer Genauigkeit von ± 0.1°.
- Einzel-Funktionsprüfung der Sensoren am Drehtisch in einer Achse auf 0.1° Genauigkeit.
- Änderung der Drehachse durch Umspannen der Prüflingsaufnahmen.

Das Testsystem ist über ein Referenznormal kalibriert, dass die Lage im
Raum misst. Der Prüfling muss innerhalb einer Toleranz die gleiche Lage
im Raum haben wie dieses Referenznormal.
Damit lässt sich nach dem Einlegen des Prüflings die Offsetdrift für jeden
einzelnen Sensor ermitteln. Die Reproduzierbarkeit der Winkeleinstellungen
für das Gesamtsystem beträgt mindestens ± 0,05° innerhalb der Grenzen
von 3 Sigma bei 50 Wiederholungen.
|